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Auffahrt mit der Niggenkopfbahn - Gulmasteig - Amatschonjoch, Gehzeit 2 Stunden - Amatschonjoch - Alpe Setsch - Nenzinger Himmel, Gehzeit: 2 -2,5 Stunden. Von hier Kleinbusverbindung nach Nenzing
Einkehrmöglichkeiten:
Niggenkopfstüble - Gasthof im Nenzinger Himmel - Nenzing
Nach der Auffahrt mit der Niggenkopfbahn führt der Weg über den frei stehenden langgezogenen Rücken des Gulma über das Palüdgebiet zum Amatschonjoch (2028 m).
Bei guter Sicht herrlicher Rundblick! Ein steiler und schmal abfallender Pfad führt zur Alpe Setsch (Vorsicht bei Nässe und teilweise bis in den Frühling vorhandenen Schneefeldern),
weiter auf Alpweg in das reizend gelegene Sommerdorf des Nenzinger Himmels - von hier aus Kleinbusverkehr nach Nenzing.
Brand - Sarotlahütte, Gehzeit: 2 Stunden - Zimbajoch - Heinrich Hueter Hütte - Gehzeit:
4 - 5 Stunden, Saulajochsteig - Lünersee - Douglashütte, Gehzeit: 2 Stunden - Böser Tritt, Schattenlaganthütte - Brand, 2,5 Stunden.
Einkehrmöglichkeiten:
Brand - Sarotlahütte - Heinrich Hueter Hütte - Douglashütte - Schattenlaganthütte - Brand.
Direkt von Brand Ortsmitte aus führt der breite Wanderweg Richtung Bludenz und biegt dann rechts als Pfad in steilen Kehren ins Sarotlatal, hinauf zur Sarotlahütte.
Von dort aus führt der Weg über felsiges Gelände und Schutthalden aufs Zimbajoch (2.387 m). Dann führt ein sehr steiler Pfad im Zickzack über felsiges Gelände und Geröllhaden (teilweise ausgesetzt) hinab zur Heinrich Hueter Hütte. Von der Hütte hinauf zum Saulajoch, über den Saulajochsteig bergab und mehrere Rinnen querend hinauf zur Lünerseestaumauer, über sie zur Douglashütte. Weiter über den Bösen Tritt zur Schattenlaganthütte und nach Brand. Ab Talstation der Lünerseebahn Postautoverbindung nach Brand.
Brand - Douglasshütte, Gehzeit: 2,5 - 3 Stunden Douglasshütte - Verajöchle - Schweizer Tor - Öfapaß - Lindauerhütte, Gehzeit: 3,5 - 4 Stunden - Latschau, Gehzeit: 1, 5 Stunden.
Einkehrmöglichkeiten:
Brand - Schattenlaganthütte - Douglasshütte - Lindauerhütte - Latschau.
Von Brand aus führt ein bequemer Fußweg zur Lünerseebahn. Von dort steiler Anstieg über den Bösen Tritt (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit) zur Douglsashütte - von der Douglasshütte zur Lünerseealpe und über das Verajöchle - Schweizer Tor hinauf zum Öfapaß - dort führt der Weg immer bergab bis zur Lindauerhütte - und von der Lindauerhütte talaus auf gutem Weg über Latschau - ab dort Postauto nach Schruns - Bahnverbindung Montafonerbahn nach Bludenz - Postautoverbindung nach Brand.
Der Valkastiel ist ein wenig besuchter Berg im Rätikongebirge, für den Sie besser zwei Tage einrechnen. Er ist überraschend einfach zu erklimmen und die Aussicht übers Montafon und den Walgau ist herausragend. Im Süden thront die Zimba und auf dem schwierigen Ostgrad können manchmal Kletterer bewundert werden.
Die Hütte liegt auf 1.611 m Höhe und punktet mit einer durchgehend warmen Küche und Kinderportionen.
Die Hütte hat keine Zufahrtsstraße und ist eine der wenigen Hütten im Ostalpenbereich, die nur mit Hubschrauber oder von einem tragfreudigen Hüttenwirt versorgt werden können.
Ein Ausflug zur Sarotlahütte ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn die romantische Hüttenatmosphäre, die herrliche Alpenflora, der Alpbetrieb mit Frischmilch und Kälberzucht ist sehenswert und ein einmaliges Erlebnis.
Bei der Wanderung können Sie, wenn Sie aufmerksam sind Murmeltiere bei der Nahrungssuche, Steinadler im Sturzflug oder Gemse beim klettern beobachten.
Zustieg zur Sarotla Hütte, Dauer etwa 3 Stunden:
Von Brand aus folgen Sie den Wegweisern, die auf die Ostseite des Alvier führen. Dort wandern sie auf einem Güterweg zwischen Bach und Golfplatz leicht bergab bis zum Beginn des Sarotlatales. Dieses Tal zieht nach rechts sehr steil Richtung Zimba hoch. Zuerst führt Sie der Weg durch Wald und quert 2-mal den Bach. Dann kommen Sie auf die lichte Fläche und es wird kurz flacher. Hier bietet sich eine Rast an. Anschließend wird es wieder steil und in Serpentinen neben einem Wasserfall gelangen Sie zur Sarotla Alpe, auf der die Sarotla Hütte steht.
Dieser Fast-3000-er ermöglicht mehrer Touren unterschiedlichen Charakters. Von Süden (Lünersee) aus ist der Anstieg am einfachsten, aber nicht leicht.
Mitten in der Hochalmlandschaft, der Schesaplana im Rätikongebirge befindet sich die Zalimalm. Eine großzügige Sonnenterrasse, zwei Gasträume, und eine wunderschöne Aussicht stellen ein attraktives Ausflugsziel dar.
Die kleine Hütte liegt malerisch inmitten einer schönen Alpe im Schatten des mächtigen Panüelers.
Die zentrale Lage der Hütte ermöglicht eine Zwischenpause beim Aufstieg zur Mannheimer Hütte. Im Sommer wie im Winter ist die Hütte gut besucht und wird gerne und oft als Endpunkt für Tourenwanderungen genützt.
Die Oberzalimhütte gehört, ebenso wie die Mannheimer Hütte, die etwas weiter oberhalb liegt, der Sektion Mannheim im Deutschen Alpenverein an.
Um zur Oberzalimhütte zu gelangen, starten Sie von Brand, auf 1.050 m, von der Brand Palüdbahn. In ca. 2.30 Stunden erreichen Sie die Oberzalimhütte.
Die Wanderung ist sehr empfehlenswert, da die Natur, die Aussicht und der Wanderweg herrlich und wunderschön sind und die Wanderung zur Oberzalimhütte als leicht gilt.
Vom Ortsende von Brand gelangen Sie entlang des Palüdbaches auf einem Waldweg ins Zalimtal und weiter über den Güterweg zur Oberzalimhütte.
Die wunderschöne Schesaplana gehört zum Rätikongebirge und wird oft vom Talort Brand aus bestiegen.
Die Gletscherlage der imposanten Hütte von 2.700 m sollte Sie nicht abschrecken, die Hütte zu bewandern.
Anzuraten ist jedoch bevor Sie loswandern, telefonische beim Hüttenwirt anzurufen, um sich über die Schneelage und das Wetter zu erkundigen. Die Öffnungszeiten der Hütte gehen vom 28. Juni bis zum 13. September.
Die Bewirtschaftung der Hütte ist wetterabhängig. Bei guter Wetterlage werden allerdings warme und kalte Speisen und Getränke serviert. Bei eisigen Temperaturen können Sie sich in einen der beiden Gasträume flüchten, ansonsten können Sie sich, auf der großzügigen Sonnenterrasse, die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Entspannen Sie sich bei einer heißen Schokolade oder einem kühlen Bierchen und genießen Sie die Aussicht und den herrlichen Blick über die umliegenden Gletscher bis ins Allgäu und bei guter Sich sogar bis nach Ulm.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie bis zum Lünersee und von dort aus mit der Bergbahn weiter dem Gipfel entgegen fahren. Um die Mannheimer Hütte zu besuchen, sollten Sie über alpine Erfahrung verfügen und trittsicher sein. Die zentrale Lage der Hütte begünstigt Rundwanderungen mit einem Zwischenstop bei der Hütte.
Vom Ortsende von Brand gelangen Sie englang des Palüdbaches auf einem Waldweg ins Zalimtal und weiter über den Güterweg zur Oberzalimhütte. Über den Leibersteig, einen teilweise in den Felsen gesprengten und schwierigen Weg, erreichen Sie die Mannheimer Hütte, auf 2.679 m. Dies ist die höchstgelegene Hütte in Vorarlberg mit einem fantastischen Weitblick.
Der Leibersteig ist nur von Anfang Juli bis Mitte September begehbar!
Die Hütte liegt auf 2.385 m, oberhalb des Lünersees und inmitten des Rätikons auf dem halbem Weg zum Gipfel der Schesaplana und ist deshalb ein idealer Rastplatz.
Ein Aufstieg zur Totalphütte dauert für geübte Bergsteiger etwa eine Stunde. Der Weg geht steil bergauf, ist steinig und wirklich schweißtreibend.
Bei der Hütte angekommen müssen Sie zuerst einmal aufatmen und den Schweiß von der Stirn wischen.
Die Hütte bietet ganztägig warme Küche und ist mit über 200 Sitzplätzen bestens auch für Reisegruppen ausgestatten.
Mit dem Auto werden Sie sich schwer tun, die Hütte zu erreichen, da es keinerlei Möglichkeiten gibt, die sehenswerte Hütte ohne körperliche Anstrengung zu erreichen.
Die Mühe ist es wert!
Der Ausblick ist einfach überwältigend und wunderschön. Die klare Bergluft erfrischt und stärkt Körper, Seele und Geist. Die Aussicht vom Arlberg über Verwall, Ötztaler Alpen, Silvretta, Fluela, Albula bis Bernina – einfach überwältigend.
Die Totalphütte hat den ganzen Sommer über täglich geöffnet und heißt Sie recht herzlich Willkommen. In der Nichtraucherhütte können sie sogar ein versäumtes Frühstück nachholen, leichte und regionale Köstlichkeiten verspeisen und sich von gutbürgerlicher Hausmannskost verwöhnen lassen. Die Totalphütte ist für ihre Käsespezialitäten bekannt und geschätzt.
Von der Bergstation der Lünerseebahn wandern Sie am Westuferweg des Sees Richtung Südwesten. Nach etwa 15 Minuten zweigt der Weg zur Totalphütte ab. Er führt unterm Seekopf langsam hoch und schwenkt dann in eine Rinne. In dieser steigen Sie weiter auf und zuletzt geht es an deren linker Seite steil zur Totalphütte hinauf.
Begeben Sie sich auf ein fantastisches Wandererlebnis und genießen Sei einen wunderschönen Tag in den Vorarlberger Bergen.
Auf 1.979 m befindet sich die Douglasshütte, ein beliebtes Wander- und Ausflugsziel in Vorarlberg. Die gemütliche Hütte befindet sich direkt am Lünersee und ist einfach und problemlos zu erreichen.
Wandermuffel können einfach, schnell und bequem mit der Lünerseebahn in die Lüfte entschweben und vor der Haustür der Hütte aussteigen. Wenn Sie die Hütte lieber zu Fuß und mit ein wenig Anstrengung erreichen wollen bietet sich der Wanderweg von Ausgangspunkt „Talstation Lünerseebahn“ an. Beim Aufstieg zur Douglasshütte müssen Sie mit einer Dauer von 1.15 Minuten rechnen. Die Douglasshütte ist Ausgangspunkt für faszinierende Wandertouren im Rätikon.
Ein Selbstbedienungsrestaurant sorgt für das leibliche Wohl. Damit auch alle Besucher Platz haben stehen 150 Sitzplätze sowie eine großzügige Sonnenterrasse mit 350 Sitzplätzen zur Verfügung.
Von Morgens bis Abends wird in der Douglasshütte warme Küche serviert. Kaffee, Kuchen und Eisbecher dürfen bei einem attraktiven Angebot natürlich nicht fehlen.
Irgendwann ist dann doch einmal Schluss, um 22 Uhr ist Hüttenruhe und das bedeutet, dass der letzte Ausschank um 21.30 ist und die Gäste das Gastlokal pünktlich um 22 Uhr räumen müssen.
Diese sehr gemütliche Wanderung inmitten des Rätikongebirges ermöglicht auch Familien mit Kindern das ausgiebige Einkehren auf mehreren Alpen, die frische Alpprodukte anbieten. Der Loischkopf bietet einen tollen Tiefblick und Ausblick in alle Richtungen und der Taleukopf eine wunderbare Aussicht ins Brandnertal.
Die Route wurde so zusammengestellte, das Sie erst zum Abschluss der Tour bei der Rona Alpe vorbeikommen, denn hier bleibt man oft sehr lange sitzen. Diese Alpe ist als Schausennerei ausgebaut und bietet frische Alpprodukte zum Verzehr und zum Mitnehmen an.
Am Rande der Tschengla-Hochfläche befinden sich neolithische Steinkreise, die aus der Urzeit (5000 bis 1900 v. Chr.) stammen sollen.
Im Bereich der Burtscha Alpe können Sie den gewaltigen Schesatobel, Europas größter Murenausbruch, aus der Nähe betrachten.
Etwa 100 Meter nach dem Wanderparkplatz auf der Tschengla wählen Sie bei einer Weggabelung den linken Weg, der immer leicht ansteigend zur Burtscha Alpe (1.448 m) führt. Hier wenden Sie sich nach Westen und gelangen zur Einsattelung zwischen Loischkopf und Taleukopf. Nach rechts sind Sie von hier in etwa 30 Minuten am Loischkopf und nach links in 15 Minuten am Taleukopf.
Beim Abstieg vom Loischkopf müssen Sie zuerst nur wenig zurück und können anschließende nach Nordwesten über einen Güterweg in das Täli des Mühlebaches weiterwandern.
Vom Taleukopf gehen Sie zurück zur Einsattelung und anschließend flach zur Parpfienz Alpe. Nur wenige Meter weiter liegt der Parpfienz Sattel (1.680 m), auf dessen andere Seite das Täli des Mülebaches beginnt.
Durch dieses spazieren Sie gemütlich über den Alten Sattelweg zur Rona Alpe und von dort flach zurück zum Ausgangspunkt.
Rechnen Sie mit einer Dauer von 4 Stunden (2 Stunden beim auf- und 2 Stunden bim abstieg).
Die Mondspitze, im Rätikongebirge, ist der beste Aussichtspunkt über Rheintal, Walgau, Klostertal und Montafon.
Während der Anstieg von Nenzing lang ist, können Sie den Berg von der Tschengla auch am Nachmittag, und in Begleitung der ganzen Familie, bewältigen.
Außerdem lädt die größte Doline Vorarlbergs zum Staunen ein.
Die besondere Aussicht der Mondspitze und das „Kessiloch“ des Schillerkopfes locken immer wieder viele Wanderfreudige. Das „Kessiloch“ ist ein gewaltiger Einsturztrichter mit 100 m Tiefe und 300 m Durchmesser. Sie ist die größte Doline in Vorarlberg und Sie können Sie schon von weitem erkennen.
Vom Wanderparkplatz auf der Tschengla erreichen Sie in wenigen Minuten die Rona Alpe. Über einen Wanderweg steigen Sie, teils durch Waldstücke, teils über Alpwiesen, immer in Richtung Mondspitze auf. Bei der Furkla Alpe bleiben Sie noch kurz im Talboden und gelangen dann nach rechts zum Güterweg, der zum Klampera Sätteli (1.715 m) führt. Ab dem Sätteli geht es felsig und etwas schwieriger zum Gipfel hinauf.
Der Abstieg erfolgt nach Südwesten. Leicht bergab erreichen Sie den Schillersattel (1.847 m). Hier geht es nach links in östlicher Richtung auf einem Wanderweg hinab, Sie queren den Güterweg zum Klampra Sätteli und treffen tiefer nochmals auf ihn. Ab hier können Sie diesem Weg folgen oder über die Wiese direkt zur Tschengla absteigen.
Der Fundelkopf, im Rätikongebirge, ist ein sehr beliebter Berg, da er durch die Nähe zur Niggenkopfbahn rasch erreichbar ist. Allerdings fordert er hohes Können. Für Wanderer die sich davon abschrecken lasse, empfiehlt es sich, eine verkürzte tour zum Amatschonjoch zu unternehmen, denn diese ist sogar familientauglich.
Der markante Berg wird sehr häufig besucht. Er erfordert höchste Trittsicherheit und stellt sicherlich einen der schwierigsten Aufstiege dar.
Schon das Amatschonjoch allein ist eine Wanderung wert und für die ganze Familie zu empfehlen.
Während einer langen Pause am Joch können die Bergsteiger der Familie den Fundelkopf bezwingen. Das Joch stellt auch einen sehr wichtigen Zugang zum Nenzinger Himmel dar.
Am Beginn des Sommers kann dieser Weg allerdings noch unpassierbar sein. Mit hartem Schnee bedeckte Rinnen machen eine Begehung zu gefährlich.
Von der Bergstation der Niggenkopfbahn starten Sie auf einem Fahrweg. Schon nach wenigen Metern zweigt rechts der Gulmasteig ab. Über einen Grashang gelangen Sie auf den gleichnamigen und wunderschönen Grat und diesen entlang zur Bergstation der Palüdbahn. Über Alpwiesen erreichen Sie schließlich das Amatschonjoch.
Vom Joch gehen Sie auf einem klar erkennbaren, aber nicht markierten Weg direkt auf den Berg zu. Es wird bald steil, und in Schotter und Felsen kommen Sie links haltend höher. Kurz unterm Gipfel erreichen Sie leichtes Klettergelände. Zuerst geht es über eine schräge Rampe nach links hoch, und teilweise um den Berg herum gelangen Sie schließlich von Westen zum Gipfel. Vom Beginn der Rampe können Sie auch direkt über Rinnen zum Gipfel klettern (sehr Schwierig).
Um vom Niggenkopf zum Amatschonjoch zu gelangen benötigen Sie etwa 1.45 Minuten, bis zum Gipfel schon mehr, um die 5.45 Stunden (2.45 Stunden auf- und 2 Stunden abwärts).
Von der „Saula“ im Rätikongebirge, haben Sie eine grandiose Aussicht auf den Lünersee, die Schesaplana, über die Zimba und in den Bereich der Drusenfluh, Sulzfluh. Durch die Nähe zum Lünersee ist sie rasch, wenn auch nicht leicht, zu besteigen.
Ausdrücklich nur eine Empfehlung für trittsichere Wanderer!
Trotz der Schwierigkeit ist die Saula sehr beliebt. Besonders zu empfehlen ist ihre Besteigung im Zuge einer Wanderung vom Lünersee zur Heinrich Hueter Hütte. Wollen sie wieder zum See zurück, sollten Sie unbedingt einen kleinen Umweg machen und über die Lünerkrinne wandern.
Die Wanderung beginnt am Lünersee mit einem Spaziergang über die Staumauer. An deren Ende beginnt der Saulajochsteig. Er führt unterhalb des Schafgafall auf- und absteigend zum Saulajoch (2.065 m). Dabei sind einige schwierigere Stellen zu überwinden. Vom Joch wandern Sie kurz in östlicher Richtung weiter in eine Senke. Hier zweigt links der Weg zum Gipfel ab.
Er führt zuerst steil im Schotter und später in felsigem Geländer schwierig zum Gipfel. Teilweise helfen Versicherungen, aber manchmal müssen Sie sich auf die eigene Trittsicherheit verlassen können.
Beim Abstieg geht es zuerst auf dem gleichen Weg wieder bis in die Senke östlich des Saulajoches. Dann wenden Sie sich nach Osten (links) und folgen dem Weg Richtung Heinrich Hueter Hütte. Schon bald zweigt rechts (Süden) der Weg ab, der zuerst flach zu den Gipsköpfen und dann hinauf zur Lünerkrinne führt. Nun geht es westseitige über Alpweisen zum Lünersee hinab und über die Staumauer wieder zur Douglass Hütte und zur Seilbahn zurück. Sie können stattdessen auch noch rund um den See wandern (+1.30 Stunden).
Die ganze Wanderung dauert 5.30 Stunden, 2.30 aufwärts und 3 Stunden abwärts.